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Spiel mir das Lied vom Tod …

Bild: By Petar Miloševic (Own work, stacked 8 macro images) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons
Bild: By Petar Miloševic (Own work, stacked 8 macro images) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Trauermusik gehört dazu – zu einer Abschiedsfeier und einer Bestattung. Denn die Musik trägt und beflügelt die Trauergefühle und zwängt sie nicht in Worte oder Gesten, sondern lässt sie frei.

Victor Hugo, ein französischer Schriftsteller, formulierte es so: „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Regeln gibt es eigentlich keine, denn die Abschiedszeremonie heute soll persönlicher und individueller denn je sein. Dem Verstorbenen ein letztes Geleit geben und die Trauergesellschaft trösten – oder soll man sagen: in Stimmung bringen? Denn mittlerweile gibt es die „Best of“-Trauercharts. Für jede Gefühls- und Geschmackslage ist etwas dabei. Immer auf den Spitzenplätzen zu finden sind „Who Wants to Live Forever“ von Queen, „I Did It My Way” von Frank Sinatra, aber auch das klassische „Ave Maria” von Franz Schubert.

Sicher gehen Menschen ganz unterschiedlich mit ihrer Trauer um und drücken sie individuell aus – in der Auswahl von Kleidung, Blumen und eben auch in der Musik. Der eine mag sich humorvoll verabschieden, der andere rockig und der nächste wieder klassisch instrumental, nicht jeder Trauergast wird die Auswahl ebenso als passend empfinden. Aber wie kann es sein, dass oftmals die gleiche Musik erklingt, als gäbe es nur einige wenige Musikstücke?

Musik zur persönlichen Untermalung einer Abschiedsfeier – gerne ja!

Musik zur reinen Inszenierung einer dramatischen Klangkulisse – besser nein!

Nehmen Sie sich doch die Zeit und hören Sie in sich hinein, welche Musik Ihnen in Ihrer Trauer am Herzen liegt – dann liegen Sie mit Ihrer Auswahl sicher richtig und die Musik wird einen wichtigen Beitrag zum Abschied leisten.

Viele Bestatter haben auf ihren Webseiten ganze musikalische Bibliotheken zur Auswahl, hier finden Sie nicht nur die „Best of“, sondern können sich inspirieren lassen und etwas persönlich Passendes finden.

Eine schöne und innige Aufgabe in traurigen Zeiten!

Bild: By Petar Miloševic (Own work, stacked 8 macro images) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Weil dieser Verlust mehr als wehtut!

Bild: Von Petar Miloševic - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52574050
Bild: Von Petar Miloševic - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52574050

Am 08. Februar 2017 hat das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf des BMJV zum Hinterbliebenengeld beschlossen.

„Die Trauer um den Tod eines nahestehenden Menschen kann niemals in Geld aufgewogen werden. Aber: Hinterbliebene eines Opfers fremdverursachter Tötung verdienen jede Hilfe und Unterstützung. Neben einer entsprechenden seelsorgerischen und sozialen Betreuung wird dazu künftig auch ein Hinterbliebenengeld gehören: Wer für den Tod eines Menschen verantwortlich ist, muss künftig die Hinterbliebenen des Opfers angemessen entschädigen.“ Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas

Dies ist ein Meilenstein in der Rechtsprechung und ergänzt den bislang geltenden Anspruch auf Schmerzensgeld, auf das man auch nur dann Anspruch hatte, wenn ein medizinisch nachgewiesener erheblicher „Schockschaden“ entstanden ist.

Der neue Anspruch gilt ab sofort und wird nun verbindlich in das Bürgerliche Gesetzbuch eingeführt und ist somit rechtsverbindlich. Demnach sind anspruchsberechtigt diejenigen Hinterbliebenen, die in einem besonderen persönlichen Näheverhältnis zum Getöteten stehen. Das sind in erster Linie die engen Verwandten, wie Ehegatten, Kinder und Eltern. Es können aber auch andere nahe Personen berechtigt sein. Diese müssen das besondere Näheverhältnis zum Getöteten belegen und gegebenenfalls auch beweisen.

Zahlungspflichtig ist der Verursacher der Tat - also der Mörder, der Terrorist, der Totschläger und auch der schuldhafte Verursacher eines tödlichen Verkehrsunfalls, sofern er noch am Leben ist. Der Rechtsanspruch kann nur gegen den Verursacher direkt durchgesetzt werden. Die Höhe des Anspruches steht im Ermessen der Gerichte und wird mit Summen zwischen 10.000 und 60.000 € diskutiert.

„Eine Anerkennung des seelischen Leids der Angehörigen durch die Rechtsordnung“ ist die Grundlage für die Entschädigung. „Die Entschädigung soll und kann keinen Ausgleich für den Verlust eines nahestehenden Menschen darstellen. Das Hinterbliebenengeld kann aber helfen, finanzielle Sorgen aufgrund des persönlichen Verlustes zu vermeiden …“, so Bundesjustizminister Heiko Maas.

Quelle: BMJV, 08. Februar 2017

Bild:Dietmar Rabich/Wikimedia Commons/"Dülmen, Wiese am Strandbadweg -- 2016 -- 5670-6" / CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Sterbegeldversicherung versus Treuhand-Bestattungsvorsorgevertrag?

Bild: Von Petar Miloševic - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52574050
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Wenn das Lebensende nicht mehr meilenweit entfernt oder komplett außer Sichtweite ist, ist für viele die Zeit gekommen, über das Alter hinauszuschauen – was ist, wenn der Tod kommt?

Eine Bestattungsvorsorge ist die konsequente und verantwortungsvolle Fortführung der Sicherung des Alters. Die Kosten einer würdevollen Bestattung sind erheblich und müssen komplett aus eigener Tasche gezahlt werden. Wer nicht privat für seinen letzten Weg vorgesorgt hat, nimmt in Kauf, dass seine Familienangehörigen für sämtliche Kosten aufkommen müssen. Finanzielle Vorsorge ist deshalb unbedingt empfehlenswert.

Welche Möglichkeiten gibt es zur finanziellen Sicherung des letzten Weges?

Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag:

Als Kunde haben Sie hier gleich zwei Partner, den Bestatter als Ihren Berater und die Treuhand als Sicherer der eingezahlten Beträge.

Für die Vertragsinhalte der Vorsorge gibt es keine zwingenden Vorgaben, es geht darum, einen Kostenaufwand nach Ihren Wünschen zu ermitteln. Die finanzielle Absicherung erfolgt durch die zu Lebzeiten eingezahlte Summe (monatlich oder einmalig) auf das Treuhandkonto. Dieses Geld ist sowohl vor der Insolvenz des Bestatters als auch vor dem Zugriff der Sozialkassen geschützt – es kann nur zum Zwecke der Bestattung genutzt werden. Weder das Alter des Kunden noch sein Gesundheitszustand sind von Bedeutung.

Sterbegeldversicherung

Hier ist der Partner eine Versicherung und die Art der Absicherung ist einer Kapital-Lebensversicherung ähnlich. Der Versicherungsnehmer zahlt einen berechneten monatlichen Betrag ein. Eintrittsalter und Gesundheitszustand spielen bei der Festlegung eine große Rolle. Im Todesfall wird an die benannten Hinterbliebenen eine Kapitalsumme ausgezahlt. Diese Summe muss nicht gleich der eingezahlten Summe sein, da die Versicherer oftmals einen Anteil der geleisteten Beträge als Risikoabsicherung einbehalten.

Eine inhaltliche Bestattungsvorsorge führen die Versicherer nicht durch, persönliche Bestattungswünsche sind nicht berücksichtigt oder festgehalten. Der Zugriff der Sozialkassen bei einer Privatinsolvenz ist nicht ausgeschlossen, es muss aber ein Schonvermögen verbleiben.

Für welche Variante sich Vorsorgende entscheiden, ist wohl eine Geschmacksfrage und vor allem eine Frage des Preis- Leistungs-Verhältnisses und der Sicherung desselben.

In jedem Fall sollte der Vorsorgende einen Bestatter zu Rate ziehen. Auch das Einholen und Vergleichen verschiedener Versicherungsangebote ist sinnvoll.

Bild: Von Petar Miloševic - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52574050

Programm Tag des Friedhofes 2016

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Trauerbewältigung und moderne Erinnerungskultur

Was ist das Richtige für mich und meine Lieben?

Individuell oder konventionell, modern oder traditionell; das sind für uns längst keine Gegensätze mehr. Bei der Organisation und Planung von Bestattungen sind heute wenig Grenzen gesetzt, und wer den Mut hat, ganz eigene Ideen einzubringen, findet bei uns den Willen und die Erfahrung diese auch umzusetzen. Je mehr sich Angehörige in die Planung einbringen, umso besser können sie die Trauer verarbeiten. Das aktive Abschied nehmen beginnt bereits am Sterbebett und ist ein Weg, der mit der Beisetzung nicht endet. Wir begleiten Sie dabei. Immer wieder werden wir gefragt, ob es Alternativen zu Friedhofsgräbern gibt. Natürlich gibt es diese! Wichtig ist aber, sich vorher ausführlich zu informieren, denn getroffene Entscheidungen sind bei einer vollzogenen Bestattung kaum mehr rückgängig zu machen.

Alle Bestattungsarten lassen sich mit moderner Erinnerungskultur kombinieren, z.B. bei den Tree of Life- Baumbestattungen, befüllbarem Gedenkschmuck, Gedenklichtern, Erinnerungsdiamanten, Glasskulpturen mit Ascheteilen sowie Fingerabdruckschmuck. Schauen Sie doch mal vorbei: www.trenker-bestattungen.de – und am Tag des Friedhofs am 18. September 2016 auf dem Hauptfriedhof
in Gotha.

Katrin und Stefan Trenker


Interview mit dem Bestatter Stefan Trenker

2012 haben Sie ihr 20 Jähriges Berufsjubiläum gefeiert, was hat sich in dieser Zeit in ihrem Beruf verändert?

Sehr viel. Als ich das Unternehmen 1992 gegründet habe, hatte ich noch eine Schreibmaschine und die mobilen Telefone wogen 8 Kilo.

Heute ist der Bestatter mehr bei den formalen und organisatorischen Aufgaben eingebunden, die ein Trauerfall so mit sich bringt. Wir beraten heute mehr als früher, weil es viel mehr zu entscheiden gibt und die Möglichkeiten und Wünsche stetig wachsen.

Zu unseren Aufgaben zählt eben nicht nur die Versorgung und Überführung oder später dann die Beisetzung des Verstorbenen. Wir sind auch Trauerbegleiter, Dekorateure, Organisatoren von Trauerreden und Musikern oder empfehlen die Musikauswahl, Gestalter von Trauerdruck und Anzeigen, wir werden gefragt zu den Themen Vorsorge, Erbschaft, Rente und nicht zu vergessen unsere Serviceangebote erweitern sich um Ab- und Ummeldungen, Fotodokumentationen der Trauerfeier u.s.w.


Was tun Sie um bei all den Fragen immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben?

Nun, wir informieren uns regelmäßig über Fachzeitschriften, nutzen Fachseminare und holen uns Berater ins Haus. Darüber hinaus besuchen wir die verschiedenen Messen in Deutschland und tauschen uns mit Geschäftspartnern aus.

Natürlich tragen auch die Vorstellungen, Fragen und Wünsche unserer Auftraggeber immer wieder dazu bei, uns weiterzuentwickeln.

Gibt es Bestattungstrends?

Ja, natürlich. Auch unsere Branche unterliegt einem Wandel bei Geschmack und Zeitgeist. Außerdem gibt es mehr Möglichkeiten bei den Bestattungsformen, Friedhöfe schaffen Alternativen zum klassischen Grab, moderne Medien halten Einzug  in die Trauerhallen. Bei den Sargmodellen, den Urnen und der Dekoration stehen Individualität und Einzigartigkeit mehr und mehr im Vordergrund.

Bei all den hohen Anforderungen an Sie, wie gehen Sie dabei mit der Trauer der Angehörigen um?

Sehr unterschiedlich. Zum einen berührt mich die Trauer nach den vielen Jahren immer noch, zum anderen erwarten die Familien von mir, den kühlen Kopf zu behalten, um die wichtigen Fragen seriös zu beantworten.
Besonders schwierig ist es aber immer beim Tod von Kindern und jungen Menschen. Hier hilft es manchmal einfach nur da zu sein, zuzuhören und wenn nötig, professionelle Trauerhilfe zu vermitteln. Wenn es Freunde und nahestehende Personen trifft, denkt man auch immer an den eigenen Tod.

Damit sind wir beim nächten Thema, Bestattungsvorsorge, wie halten Sie es damit persönlich?

Wir haben selbstverständlich vorgesorgt. Das ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens sich um das „was ist, wenn“ Gedanken zu machen. Meine Frau und ich haben Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament und entsprechende finanzielle Absicherungen. Über meine Bestattungswünsche weiß meine Frau auch Bescheid.

Abschlussfrage: Warum sollten sich Angehörige für Ihr Unternehmen entscheiden?

Gute Frage und leicht zu beantworten. Weil wir trauernde Angehörige sehr ernst nehmen und genau zu hören. Unsere Erfahrung und das seriöse Einfühlungsvermögen unserer Mitarbeiter hilft den Angehörigen bei all den Möglichkeiten die richtigen Entscheidungen zutreffen.

Wir verkaufen nicht, wir beraten. Bei uns bekommt niemand eine teuren Sarg oder gar eine Erdbestattung eingeredet, wenn sich der Verstorbene oder die Angehörigen eine schlichte Feuerbestattung wünschen.

Jeder kann sich vorher ausführlich beraten lassen und ein faires Angebot einholen ohne versteckte Kosten und Zuschläge.

Wir handeln nach unserem Slogan: Erfahren und seriös.


Ausstellung "Verwachsene Triebe"

Dass Kunst und Trauerräume auch zusammen passen, zeigt die Ausstellung "Verwachsene Triebe" sehr eindrucksvoll in unseren Gothaer Geschäftsräumen in der Oststraße 29, die wir seit Freitag, den 19. Juni 2015 zusammen mit zahlreichen Gästen feierlich eröffnet haben. Die schönen Bilder von der Diplom Designerin Isabel Hofmann können noch weitere 8 Wochen bewundert werden.
Danke an alle Gäste für die Glückwünsche und das rege Interesse.
Stefan und Katrin Trenker


Neue Räume für einfühlsame Trauerhilfe

Trenker Bestattungen steht im Landkreis Gotha seit mehr als 20 Jahren für Einfühlsamkeit und professionelle wie auch moderne Dienstleistungen. Wir entlasten Sei unaufdringlich in allen Bereichen, die Sie uns überlassen wollen.

Die Tribute hell und freundlich standen bei der Gestaltung und Einrichtung der neu bezogenen Räume in der Oststraße 29 im Vordergrund ganz nach dem Firmenmotto:
Ist der Abschied geregelt gewinnt das Leben an Leichtigkeit.

Berührungsängste mit dem Thema Abschied und Tod versuchen wir behutsam abzubauen. Bestattungsvorsorge und deren Finanzierung gehören daher auch zu unseren Aufgabenbereichen.

In den neuen Räumen finden Sie eine Sarg- und Urnenausstellung und darüber hinaus können wir Sie ausführlich zu Trauerfloristik, Grabmalen und Grabgestaltung beraten.

Dabei unterstützen uns die Partnerunternehmen:
Steinmetzbetrieb Gerold Seyfarth und Blütenatelier Janine Fernschild